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Normal Subjects

wersja specjalna

Nasza pierwsza p³yta, wydana w 1998 roku.
20 utworów po 3 minuty, zebrane w 5 czê¶ci

Do ka¿dej p³yty do³±czona 10 stronicowa ksi±¿eczka.

[VISUAL]
711
731

[AUDITORY]
411
431

[COGNITIVE]
831
841

[MEMORY]
611
621

[MOTOR]
521
531



Niestety ta p³yta jest ju¿ niedostêpna

RECENZJE

Der Zonic widmet sich im Featureteil bereits dem Label MIK-Music von Wojtek Kucharczyk, das seine Heimat tief im polnischen Süden hat. In enger Verbibdung dazu stehen die Leute von Neurobot mit ihrem Label Polycephal, dessen drei Betrieber von Polycephal: Dominik Kowalczyk - Artur Kozdrowski - Jacek Staniszewski oder in Projektnamen Wolfram - Dr Kudlatz - Facial Index aus Warschau kommen. Die beiden Labels bewegen sich teilweise auf außerst experimentellen Pfaden für elektronische Musik und treffen sich gleichsam dabei, beide Labels vereint in auffälligen Besonderheiten: die Releases sind streng limitiert, bei Polycephal auf 200 Stück, von Hand numeriert; der Umgang mit Sound ist sehr frei: Elektronika, teilweise einfach Realtime-Electronics, Clicks and Cuts, Freestyle. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Gestaltung und Präsentation gelegt, man wird Neurobot garantiert ein einiges Fach/Altar im CD-Regal einräumen. Dazu versucht man das Produkt Tonträger inhaltlich zu unterfüttern, heißt: man, vor allem Jacek Staniszewski, ist beschäftigt, auf dem Cover oder in einem zusätzlichen Booklet Information zu liefern bzw. Aussagen im philosophischen, psychologischen, soziologischen bis zu medizinischen Sinne zu treffen. Letztes Jahr in Herbst erschien auf Polycephal die CD Normal Subjects von den drei Neurobot Leuten. Präsentiert wird die Normal Subjects inn einer 5" floppydisk-Hülle. Dazu gibt es ein umfangreiches Booklet mit Texten auf polnisch und englisch und Grafiken (Schädelanalyse, Organigrammen über Denkstrukturen und eine Werbegrafik einer mit der Autorennbahn spielenden Familie) womit sich Normal Subjects abhebt von den vorherigen Polycephal-Releases, bisher im graubraune Naturpappcover - vergleichbar mit Rhythm&Sound Platten - mit aufgeklebtem Motiv, dazu ein Foto (in jeder CD ein anderes) und Beipackzettel aus Pergament. Auf Normal Subjects nun gibt es 20 Tracks, die alle konkret 3:01 Minuten lang sind. Die 20 Tracks sind in jeweils i 5 Bereiche untergliedert: MEMORY, VISUAL, AUDITORY, COGNITIVE, MOTOR. Jedem Bereich sind 4 der Tracks zugeordnet. Darüber kann amn sich ja mal beim Hören Gedanken machen.
Im Bereich elektronisches Experiment, Klangkunst, vielleicht auch Ambient ist Normal Subjects eine herausragende, ideenreiche CD in sich abwechselnden Klangwelten zwischen Clicks & Cuts, Monotonie und Minimal und Real time Noise, auch mal Downbeat, die wie oft in dieser Welt der musikalischen Experimente üblich, zu keinem Zeitpunkt belasten. Beim Hören stellt sich eine Erwartungshaltung auf jeden neuen Track ein. Einer der best Tonträger auf dieser musikalischen Ebene überhaupt. Man kann gut verstehen, warum Jacek mir nei seinem Auftritt zum E-Sonntag im Ilses Erika im Oktober_01 in Leipzig sagte, daß er die click&cuts-Compilation auf Mille Plateaux für nicht ausreichend und zu stromlinienförmig hielt.
Herausragend: Nummer 4, ein sehr abstrakter Systemisch-Hip Hop Track, wie man ihn aus den Hause Mego kennen könnte. Markant ist ser mehrmals eingespielte rhyme - einer verfremdeten, durch Schnittechnik spastisch anmutenden Stimme-, der über den Downbeat oszilliert. Bei einigen Tracks wird mit Hilfe der Sounds versucht, visuelle Effekte darzustellen oder eventuell kleine Szenen zu mimen. Mein Favourite in diesem Sinne ist Track Nr.7, bei dem entweder eine immer wieder startenden Straßenbahn oder ein Lastenaufzug, vielleicht auch ein Gabelstapler in einen Schwall an Geräuschen ankämpft. Bei einigen Tracks werden mit Hilfe der Sounds versucht visuelle Effekte darzustellen oder eventuell kleine Szenen zu mimen. Herausragend finde ich in dieser Hinsicht Track Nr.7, bei dem entweder eine immer wieder startenden Straßenbahn oder ein Lastenaufzug, vielleicht auch ein Gabelstapler in einem Lager gegen einen Schwall an Geräuschen ankämpft.

Im Netz: Neurobit-Fanzine (Poln./Engl.) als Polycephal-Platform und Amtsblatt über Roboterwelten.
http://neurobot.art.pl

Kiesl
ZONIC, No 12.5, Marz 2002

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1996 als e-zine-Plattform konstruiert, hat sich Neurobot jetzt auch ins Akustische hinein verzweigt. Das Triumvirat um Dominik, Jacek und Artur ist selbst wieder unter- und mieinander verzweigt. Aber das ist nicht nur ein rein personell-sichtbares Geflecht, das geschieht meist unterirdisch, während der Geburtsstunde einer rhythmischen Figur. Hierfür gibt es reichlich Material, das Ausdruck will: athmosphärische Störungen, elektrische Entladungen ebenso wie rekursive Brandungen. Und der ist metallisch glänzend, bewegt sich meist mit etwas dynamischer Schräglage in concreten Formationen. Da darf ein bisschen Zwitschern auch nicht fehlen. Aber die gossartigen Momente sind doch die, da sich die Rhythmen verdichten, verfärben und über mehere Zustände hinweg die ultimativ-dubbige club-Perle no.4 gebären. rien de va plus. All dies noch hübsch anachronistisch als Floppy getarnt, mit kunstvollem, potentiell informativen Booklett. Buy or die!
info_neurobot.art.pl

xenya / +++++
de:bug, Marz 2002

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